Yogaweg und Mira Mehta

Mein Interesse an Yoga und die Versuche darin lassen sich in die frühen siebziger Jahre nach München zurückverfolgen, in die achtziger Jahre nach Alexandria / Ägypten, in die neunziger Jahre nach Melbourne / Australien. Anfang des Jahrtausends nahm ich an der dreijährigen Iyengar-Yoga-Lehrer-Ausbildung teil, lernte bei den Berliner Lehrern Georgie Grütter und Hermann Traitteur, aber auch bei  Beate Scholz, Rita Keller, Bob Blaeser u.a. Ich selbst unterrichtete zuerst in Cascais / Portugal, in Bobingen schließlich ab 2010.

 

Im August 2006 und 2012 reiste ich nach Pune, zu vierwöchigen Kursen unter der Leitung von B.K.S., Geeta und Prashant Iyengar; 2012 nahm ich an Geetas Therapieklassen teil, individuell betreut von Aisling Guirke und Stephanie Quirk (und wiederum korrigiert durch B.K.S. Iyengar selbst).

 

Andere Lehrer, die mich beeindruckten, waren Shyam Mehta, Donna Holleman oder der Wiener Universitätsprofessor und Iyengar-Yoga-Lehrer Karl Baier, der sich innerhalb der modernen Yogaforschung engagiert.

 

Meine eigentliche Lehrmeisterin  jedoch war Mira Mehta, deren Workshops ich zwischen 2003 und 2016 besuchte, vorwiegend in ihrer damaligen Londoner Schule The Yogic Path. Es ging um Strukturen der Asanas und die Bildung von Übungssequenzen, um Prinzipien sowie Probleme und Fehler in der Praxis, um Schlüsselinstruktionen und das Wie des Korrigierens, um Zusammenhänge mit Yogaphilosophie oder Ayurveda, um Atemtechniken. Das Üben der Asanas stand unter den Leitgedanken von Stabilität und Leichtigkeit, hin zu einem Gehenlassen aller Angestrengtheit und schließlich zu einem kontemplativ-philosophischen Aspekt - "angesichts der Unendlichkeit" (folgend den Yogasutren II, 46/47).

 

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